Vielfalt schmeckt

Mit dem Projekt „Vielfalt schmeckt“ möchten ProSpecieRara und Rinklin Naturkost einige Gemüsesorten von der Roten Liste und weitere bedrohte, traditionelle Sorten retten, indem diese wieder, nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus, angebaut und im Bioladen angeboten werden.

Erstellt am

17.12.2018

Aktualisiert am 18.12.2018
Runde Aubergine in einem kräftigen lila an der Pflanze.

© Vielfalt schmeckt

Wer, was und wann

„Vielfalt schmeckt“ hat eine Projektlaufzeit vom 01.03.2017 bis zum 28.02.2020. Mitwirkende sind ProSpecieRara und Rinklin Naturkost.

Hintergrund und Ziele

Ziel des Projekts ist es, die Sortenvielfalt in der biologischen Wertschöpfungskette zu erhöhen und dafür gefährdete sowie in Vergessenheit geratene Gemüsesorten zu vermarkten, um zu deren Erhalt beizutragen. Damit soll einerseits ein Beitrag zum Erhalt der genetischen Vielfalt als Grundlage unseres heutigen und zukünftigen Ernährungssystems geleistet werden, andererseits den Kunden die große Vielfalt an Gemüsesorten nähergebracht werden. Dies wird durch die Vermarktung der Sorten und durch zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen wie Kochkurse, Feldbegehungen etc. geleistet.

Videovorstellung von "Vielfalt schmeckt", Bild verlinkt zu youtube.com

Die ausgewählten Projektsorten werden von Erzeugern in der Region rund um Freiburg angebaut. Ein Teil davon wird direkt in Hofläden oder auf Märkten vermarktet, ein anderer Teil über den Großhändler Rinklin Naturkost an diverse Einzelhandelsgeschäfte im Liefergebiet von Rinklin vermarktet.  

In einem weiteren von ProSpecieRara initiierten Projekt zur Erhaltungszucht soll dem Problem der geringen Saatgutverfügbarkeit von alten Sorten begegnet werden. So sollen weitere Sorten für den Anbau und die Vermarktung im Rahmen von "Vielfalt schmeckt" verfügbar gemacht werden (www.prospecierara.de/de/projekte/erhaltungszucht).

Kontakt

Webseite: www.vielfaltschmeckt.de
E-Mail: info@vielfaltschmeckt.de

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