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Der Küchenmonitor: Auswertungstool für Abfalldaten in Großküchen

Mit dem kostenfreien Küchenmonitor können Küchen und Caterer ihre Abfalldaten selbstständig auswerten. Dazu sind Produktionsmengen, Ausgabe- und Tellerreste zu erfassen und nach einmaliger Registrierung in den Küchenmonitor einzutragen.

Screenshot der website kuechenmonitor.de

© Verbraucherzentrale NRW

Wer, Was, Wann?

Der Küchenmonitor wurde 2017 von der Verbraucherzentrale NRW ins Leben gerufen. Er ist im Internet unter www.kuechenmonitor.de aufrufbar.

Hintergrund und Ziele

Jede Einrichtung kann diese Methode der Abfallmessung durchführen. Da die Messung ab dem Zeitpunkt der fertig produzierten Speisen beginnt, ist sie davon unabhängig, ob vor Ort selber produziert wird oder ob ein Caterer die Speisen liefert. Die Auswertung der Daten und die Ergebnisdarstellung übernimmt der Küchenmonitor automatisch. Folgende Ergebnisse werden grafisch aufbereitet:

  • Gesamtabfallmenge im Verhältnis der Produktionsmenge (Kilogramm und prozentual)
  • Ausgabereste und Tellerreste im Verhältnis der Produktionsmenge (Kilogramm und prozentual)
  • Produktionsmenge, Ausgabereste und Tellerreste nach Tagen (Kilogramm)
  • Ausgabereste nach Komponenten (Kilogramm)
  • geplante und tatsächliche Verpflegungsteilnehmer und die Differenz (Anzahl)
  • Durchschnittlich geplante und tatsächliche Portionsgröße (Gramm)
  • Tellerreste pro Verpflegungsteilnehmer im Verhältnis zu durchschnittlichen Portionsgröße (Gramm und prozentual)
  • Einsparpotenzial in Euro

Entwickelt wurde der Küchenmonitor insbesondere für Schulen. Der Küchenmonitor wird derzeit für alle Einrichtungen und für die Vollverpflegung in der Gemeinschaftsverpflegung weiter entwickelt und ist daher Ende des Jahres 2020 für alle Typen von Einrichtungen geeignet.

Lehrreiche Informationen für Praktiker*innen

 

Was waren die größten Schwierigkeiten bei der Umsetzung? Wie seid ihr damit umgegangen?

Herausforderungen waren v.a. die Auswertungen von speziellen Kostformen z.B. vegetarisch, allergenfrei, glutenfrei etc. Dafür wurden sogenannte marker angelegt, so dass diese Mahlzeiten und Menülinien gesondert ausgewertet werden können.

 

Welche Unterstützung ist für das Gelingen des Projektes unerlässlich (gewesen)?

IT-Unterstützung von erfahrenen Programmierern, die fast alle Wünsche im Tool umsetzen können.

 

Was würdet Ihr anders machen, wenn Ihr noch einmal von vorne anfangen würdet?

Ursprünglich wurde der Küchenmonitor im REFOWAS-Forschungsprojekt speziell für Schulen entwickelt. Die Spezialisierung hat sich später als wenig hilfreich erwiesen. Deshalb würden wir das Tool aus heutiger Sicht direkt für alle Typen von Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung anlegen.

Kontakt

Ansprechperson: Frank Waskow

Organisation: Verbraucherzentrale NRW

Website: www.verbraucherzentrale.nrw

Adresse: Mintropstrasse 27, 40215 Düsseldorf

E-mail: frank.waskow(at)verbraucherzentrale.nrw

Telefon: 02113809158

Projekt
Entsorgung
Verwertung

Fragen, Antworten und Ergänzungen

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