Logo

MehrWertKonsum

Weniger Speiseabfälle in der Gemeinschaftsverpflegung

Das Projekt MehrWertKonsum der Verbraucherzentrale NRW unterstützt und berät Schulen, Kindertageseinrichtungen und Jugendherbergen dabei, ihre Verpflegungsangebote abfallarm und klimafreundlich zu gestalten.

Lebensmittelabfälle werden gewogen

Lebensmittelabfälle wiegen in der Schulmensa © Verbraucherzentrale NRW

Wer, was und wann

Das Projekt MehrWertKonsum der Verbraucherzentrale NRW unterstützt und berät Schulen, Kindertageseinrichtungen und Jugendherbergen dabei, ihre Verpflegungsangebote abfallarm und klimafreundlich zu gestalten. Zu den kostenlosen Angeboten des Projekts gehören Abfallmessungen und -analysen, Speiseplanchecks, Workshops, Erfahrungsaustausche, Bildungsangebote und Öffentlichkeitsarbeit.

Das Projekt MehrWertKonsum wird von Oktober 2018 bis September 2021 durch die Verbraucherzentrale NRW durchgeführt. Es wird gefördert mit Mitteln des Landes NRW und der EU.

Hintergrund und Ziele

Immer mehr Kinder und Jugendliche essen mittags in Kita und Schule. Damit liegt in den Mensen, Schulkiosken und Kita-Küchen in NRW auch ein großes Potenzial für den Klima- und Ressourcenschutz. Denn etwa ein Viertel des Schulessens und ein Fünftel der Kita-Verpflegung werden aktuell weggeworfen.
Das Projekt MehrWertKonsum befähigt Einrichtungen und ihre Verpflegungsdienstleister dazu, Speiseabfälle zu vermeiden und eine klimafreundliche Speiseplanung umzusetzen. Die erzielte Kosteneinsparung durch weniger Abfälle kann für nachhaltig produzierte Lebensmittel – beispielsweise regionale Bio-Produkte – eingesetzt werden. Die beteiligten Einrichtungen erhalten zudem Anregungen, wie sie eine klimafreundliche Ernährung im Kita- und Schulalltag verankern können.
Das kostenlose Angebot des Projekts für Schulen, Kitas und ihre Verpflegungsanbieter umfasst

  • die Möglichkeit, durch Abfallmessungen die Ursachen für Speiseabfälle aufzudecken. Aus der Analyse von Teller- und Ausgaberesten ergeben sich konkrete Verbesserungsvorschläge für die Essensplanung.
  • einen Menü- und Speiseplan-Check, aus dem Hilfestellungen zur Rezepturoptimierung hervorgehen.
  • Bildungsangebote und Aktionen für Schülerinnen und Schüler, die Partizipationsmöglichkeiten schaffen und Bildung für nachhaltige Entwicklung erlebbar machen.
  • praxisorientierte Workshops und Erfahrungsaustausche für Küchenkräfte und pädagogisches Personal.

In einem Pilotprojekt berät und begleitet das MehrWertKonsum zudem Jugendherbergen aus NRW im Hinblick auf eine abfallarme und nachhaltige Verpflegung.
Weitere Informationen unter www.mehrwert.nrw/gemeinschaftsverpflegung

 

Kontakt

Organisation: Verbraucherzentrale NRW e.V.

Name der Ansprechperson: Dr. Jonas Grauel

Website: www.mehrwertkonsum.de

Adresse: Mintropstraße 27, 40215 Düsseldorf

E-mail: jonas.grauel(at)verbraucherzentrale.nrw

Telefon: 0211 3809 409

Projekt
Klimawandel/-schutz
Konsum

Fragen, Antworten und Ergänzungen

anmelden und Kommentare hinzufügen.